Vergangene Veranstaltungen
2015: Jahresmotto «In Hinterhöfen»

25. November 2015
Einblicke und Ausschnitte
BelleVue – Ort für Fotografie
Beschreibungstext

Fotografie und Literatur: Jedes Foto hat eine Geschichte, jeder Text produ­ ziert Bilder. An diesem Abend der «Einblicke und Ausschnitte» geht es um Texte und Fotografien, die besondere Einsichten eröffnen und so die Wahrnehmung der Wirklichkeit gestalten. Ob Autorin oder Fotograf, mit der Wahl der Perspektive auf die Wirklichkeit lenken sie den Blick des Be­ trachters, der Leserin, und eröffnen überraschende Einblicke.

An diesem Abend geht es um Kunst und Selbstinszenierung, um literarische Einblicke unter die Oberfläche und wortwörtliche Ausschnitte von Zeit und Raum. Die dritte Lesung 2015, eine literarische Begegnung mit Fotografien, findet im BelleVue – Ort für Fotografie statt. Gezeigt werden die Abschluss­ arbeiten der MAZ – die Schweizer Journalistenschule, «ideal – 8 Ansichten».

Die Ausstellung «ideal – 8 Ansichten» ist ab 18 Uhr geöffnet.


Autorentext: Regula Wenger
Eine Kooperation mit BelleVue – Ort für Fotografie
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20. Oktober 2015
Ausnahme und Alltag
Theater Garage
Beschreibungstext

In Hinterhöfen
Ausnahme und Alltag
Der Alltag gibt Sicherheit und Struktur. Der Alltag plant und kontrolliert scheinbar unser Leben. Doch was passiert, wenn plötzlich etwas Unerwartetes passiert? Wenn ein Verlust, ein Unfall oder eine Kündigung das Leben aus den Angeln heben? Oder wenn das eigene Haus mit Meerblick nur ein "Ja" entfernt wartet? Oder die neue Nachbarin klingelt?
In unserer zweiten Hinterhof-Lesung dieses Jahres beleuchten wir
Wünsche, Träume und To-do-Listen, aber auch Ängste, Unsicherheiten und Bedrohungen, die den Alltag in den Ausnahmezustand versetzen können.Denn was ist wenn? Alles ist möglich.


Es lesen: Claudia Jahn und Jeroen Engelsman
Autorentext: Thomas Schenk
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27. Mai 2015
Unschuld und Verbrechen
B-Movie, Basel
Beschreibungstext

Hinterhöfe bieten Ausblicke und Einblicke. Sie bieten wildwuchernde Pflanzen oder Kleingewerbe aller Art, und gelegentlich steht dort, wo eigentlich der Hinterhof wäre, ein Kino. Kino, Literatur und Hinterhof: Alle bergen und offenbaren sie Geheimnisse, Halblegales und Verbotenes und manchmal auch ein Verbrechen. Dabei kann es vorkommen, dass der Schuldige schnell ermittelt ist; immer wieder wird er dennoch für unschuldig erklärt; und manchmal entpuppt er sich, gerade umgekehrt, als schuldlos. Solche Wirrungen provozieren die Frage, was denn Schuld eigentlich sei, und auch jene, ob es überhaupt ein Leben in Unschuld gebe.
Zum Auftakt der drei Hinterhof-Lesungen in diesem Jahr laden wir Sie ein ins B-Movie, wo Sie eine mörderische Lesung erwartet – und anschliessend eine cineastische Fortsetzung.


Es lesen: Nicole Coulibaly und Domenico Pecoraio
Autorentext: Roger Monnerat

Danach Filmvorführung
Eine Kooperation mit B-Movie, Basel
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2014: Jahresmotto «Auf und Davon»

08. November 2014
Expeditionen
Tropeninstitut Basel
Beschreibungstext

Kein Licht des Nachts, kein Trank als das brackige Wasser aus Fässern, kein Bett, teuflische Hitze und nicht wissen, wo man ist – die Zeiten solch abenteuerlicher Expeditionen sind längst vorbei. Geblieben jedoch ist vielen der Drang, ganz dem Jahresthema „Auf und davon“ entsprechend, unbekannte Orte auf dem Erdball zu erkunden.
Auf unserer literarischen Forschungsreise begleitet uns u.a. Magellan, der erste Weltumsegler. Die Expedition endet im Hier und Jetzt, mit Schluckimpfung und Fragen im Gepäck: Was bedeutet es auf eine Expedition zu gehen? Wer sind die Forschungsreisenden von heute? Und wo sind sie noch zu finden, die so begehrten weissen Flecken?


Es lesen: Dominique Lüdi und Domenico Pecoraio
Autorentext: Ariane Koch
Eine Kooperation mit der BuchBasel und dem Tropeninstitut Basel
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10. September 2014
Fluchtwege
Ehemaliges Restaurant Zollstübli, St. Louis Grenze
Beschreibungstext

Am zweiten Abend zum Jahresthema "Auf und davon" begeben wir uns auf Fluchtwege. Ob diese imaginär im Kopf stattfinden oder physisch erlebt werden – die Spannbreite ist vielfältig. Es geht um Flucht aus dem Alltag, Flucht vor Armut, Flucht vor sich selbst, Flucht in ein besseres Leben. Es geht um Sehnsuchtsorte, die im Kopf entstehen und dann Wirklichkeit werden sollen. Der Aufprall in der Realität ist mitunter hart, der Abschied aus der alten Welt definitiv. Falsche Versprechungen und Hoffnungen zerplatzen wie Seifenblasen, kaum ist das Gewohnte verlassen – doch nur so ist Neues möglich. An diesem Abend wird mit direktem Blick auf die Zollstation von St. Louis von solchen Übergängen, Aufbrüchen und Grenzerfahrungen zu hören sein und von Protagonisten, die sich den Herausforderungen stellen, daran wachsen oder scheitern.


Es lesen: Serena Wey und Jörg Schröder
Autorentext: Roland Merk
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18. Mai 2014
Wanderlust
Restaurant «Zur Wanderruh»
Beschreibungstext

Die erste Lesung zum Jahresthema «Auf und davon» befasst sich mit der Wanderlust: mit dem steten inneren Antrieb, sich Städte, Landschaften und die Welt nah und fern der Heimat zu Fuss zu erschliessen. Solche pedestrischen Unternehmungen – Bergtouren, Wanderungen, Spaziergänge, Flanerien – gehen mit spezifischen Wahrnehmungsweisen und grossartigen Ausblicken einher, mit überraschenden Begegnungen und Selbsterkenntnis- sen, aber auch mit verschwitzten Hemden, Blasen an den Füssen – und Schlimmerem, wenn man es übertreibt, das Wetter nicht im Blick hat oder wenn der Wandergott es so will. Die Schauspieler Angela Buddecke und Urs Bihler nehmen uns mit auf eine literarische Entdeckungstour.
Die Lesung beginnt vor der Margarethenkirche. Nach einer kurzen Wanderung von etwa 20 Minuten kehren wir im Restaurant «Zur Wanderruh» (Dornacherstrasse 151) ein, wo das Programm seinen Fortgang nimmt.


Es lesen: Angela Buddecke und Urs Bihler
Autorentext: Ralf Schlatter
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2013: Jahresmotto «Zwielicht im Paradies»

06. November 2013
Jenseits
Krypta der Elisabethenkirche Basel
Beschreibungstext

„Es gibt Tage, wo ihr zurück möchtet, ihr dort oben ...“, schreibt der Schriftsteller Gerhard Meier und meint damit jene, die im Jenseits sind – diesem Ort, der auf keiner Landkarte zu finden ist, von dem niemand weiss, wie man dorthin gelangt. Ein Ort der Ungewissheit für die Einen, ein Sehnsuchtsplatz für die Anderen, ein Raum jedenfalls, wo sich die irdischen Geister scheiden und für den es viele Namen gibt: Himmelreich, Paradies, Licht , Hölle oder einfach: Nichts. Das Jenseits – nur eine Glaubenssache?
Am dritten und letzten Abend unseres Jahresthemas „Zwielicht im Paradies“ folgen wir den literarischen Spuren, die ins Jenseits führen. Wir hören von Heimweh, vom letzten Moment, von Abschieden und Aufbrüchen, von Wünschen und vom Glück jenseits vom Diesseits.

Eine Kooperation mit dem Projekt Totentanz Basel.


Es lesen: Serena Wey und Jörg Schröder
Autorentext: Irena Brežná
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04. September 2013
Kindheit
Bürgerliches Waisenhaus Basel
Beschreibungstext

Die zweite Lesung zum Jahresthema 2013 «Zwielicht im Paradies» widmet sich der Kindheit. Diese Phase des Lebens hat ihren eigenen Zauber, in dem die Realität die kindliche Welt immer wieder herausfordert und das Kind wiederum die Realität nach seinen eigenen Vorgaben gestaltet. Auch im literarischen Schaffen ist dieses spezifische Weltverhältnis eine poetische Quelle. Ob glücklich oder unglücklich, ob arm oder reich, ob in Europa oder anderswo: das besondere Verhältnis von Phantasie und Wirklichkeit entführt uns an diesem Abend in die nicht nur paradiesischen Welten kindlicher Erfahrungen. Von der Geburt über das Kleinkindalter, von der Schule bis zum Beginn der Pubertät präsentieren die Schauspieler­ Innen Dominique Lüdi und Michael Wolf Texte von unterschiedlichen AutorInnen, die der Kindheit eine literarische Gestalt geben. Den aktuellen Autorentext zum Thema steuert der Basler Autor Guy Krneta bei.


Es lesen: Dominique Lüdi, Michael Wolf
Autorentext: Guy Krneta
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06. Juni 2013
Natur
Gellertgut
Beschreibungstext

Unter dem Jahresmotto «Zwielicht im Paradies» starten wir bei unserer ersten Veranstaltung mit einem Ausflug ins Grüne. Angelegte Wanderwege oder unbewohnte Inseln? Zoologischer Garten oder wilde Wiese? Zurück zur Natur – wer möchte das nicht? Einen grünen Daumen brauchen Sie dafür nicht. Mit den Schauspielerinnen Ute Sengebusch und Nicole Coulibaly begeben wir uns ins scheinbar grenzenlose Paradies der Artenvielfalt, fokussieren blaue Blumen und entdecken gleichwohl mit Forscherdrang unbekannte, bedrohte Welten. Wir lustwandeln in akrobatischen Texten, wandern buchstäblich durch Wind und Wetter in die Sommersonne und wundern uns über die Wurzeln der Lebensreform «Eden».

Bei gutem Wetter Open Air. Bei schlechter Witterung im Saal der Freien Musikschule.


Es lesen: Ute Sengebusch und Nicole Coulibaly
Auftragstext: Daniela Dill
Eine Kooperation mit Kultur auf dem Gellertgut
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2012: Jahresmotto «Verborgenes im Alltag»

05. November 2012
Affairen
Hotel Krafft
Beschreibungstext

Affairen finden im Verborgenen statt (so lange zumindest, bis sie zum öffentlichen Gerede werden). Tristan und Isolde machten die Grotte zu ihrem verbotenen Liebesnest – und gaben damit vor, was es für eine Affaire auch noch braucht: Einen unbeschriebenen Raum, fern vom Alltagsgeschehen. Das Hotelzimmer ist ein solcher Ort: Man bezieht es für eine Nacht oder mehrere Tage und taucht spurlos wieder ab. Und so ist das Hotelzimmer auch prädestinierter Schauplatz für Begegnungen, die sein müssen, aber meist nicht sein dürfen.
Der dritte und letzte Abend zum Thema «Das Verborgene im Alltag» steht unter dem Motto «Affairen». Schauplatz ist sinnigerweise eine Suite im Hotel Krafft. Charlotte Heinimann und Markus Merz lesen Texte – darunter auch den eigens für diesen Abend verfassten Text der Basler Autorin Sandra Hughes – in denen Männer und Frauen auf- brechen und sich auf die Suche nach dem Unerhörten begeben, das ihr Dasein durcheinander, ihre Körper zum Glühen und ihren Verstand zum Stillstand bringt.

Nach der Lesung offerieren wir zusammen mit dem Hotel Krafft einen Apéro im Fumoir.


Es lesen: Charlotte Heinimann und Markus Merz
Auftragstext: Sandra Hughes
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24. September 2012
Obsessionen
Basler Kleiderbügel-Museum
Beschreibungstext

Manche Menschen sammeln mit Leidenschaft, Bücher etwa, Schwebfliegen oder Kleiderbügel. Andere unterwerfen sich in obsessiver Weise ausgeklügelten Ernährungsregeln. Einige leben für einen grossen Plan, für eine Passion, der sie alles unterordnen. Und nicht wenige fühlen sich in die Enge getrieben, von einem Nachbarn vielleicht oder vom Tod, und setzen sich zur Wehr, indem sie eine Obsession für das Bedrängende entwickeln.
Die zweite Veranstaltung zum Thema „Das Verborgene im Alltag“ untersucht Obsessionen aller Art, harmlose und tödliche, geheime und auch solche, die sich nicht mehr verbergen lassen. Sie präsentiert ausgewählte literarische Obsessionen sowie einen eigens für diesen Anlass verfassten Text der Dramatikerin Beatrice Fleischlin.


Es lesen: Nicole Coulibaly und Michael Wolf
Auftragstext: Beatrice Fleischlin
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13. Juni 2012
Mysterien
Sternwarte Basel
Beschreibungstext

Dieser Abend ist der Spurensuche nach den "grossen" Fragen im Alltag gewidmet. Wie nah dieser Alltag solchen ist, erfährt der Schauende auch beim Blick in den Himmel: die Unendlichkeit des Universums läuft im Alltag einfach mit, doch ein einfacher Spaziergang unter nächtlichem Himmel macht den festen alltäglichen Boden brüchig. Nur zu gern lesen wir Horoskope, deuten die Sterne und fragen uns, was wir im Leben bestimmen können, was wir wissen können oder glauben möchten. Die Sternwarte Basel ist ein wunderbarer Ort für literarische Ausflüge zu diesen Fragen. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit zu einer Führung und einem professionell begleiteten Blick in den Himmel.


Es lesen: Dominique Lüdi und Christopher Zimmer
Auftragstext: Jan Lurvink
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2011: Jahresmotto «Siege und Niederlagen»

08. Januar 2012
Rien ne va plus
... vom Spiel mit dem Feuer

Alpenblick
Beschreibungstext

Hier geht es um alles oder nichts, es geht um das grosse Risiko. Wer die Gefahr liebt: Hereinspaziert! Wer weiss, wie man das Schicksal heraus­ fordert: Herzlich Willkommen! Wer lieber alles auf eine Karte setzt als vorsichtig abzuwägen: Herbei, herbei! Spekulanten und Zocker, Extrem­ sportlerinnen und Seitenspringer: Hier geht es um euch und eures­ gleichen: um die Lust am Spiel – in der Liebe, an der Börse oder beim Glücksspiel. Rien ne va plus, ruft der Croupier, und die Spieler wissen: Als nächstes kommt der Gipfel – oder der Absturz.
Die dritte Veranstaltung zum Thema «Siege und Niederlagen» bietet literarische Texte zum Spiel mit dem Feuer. Und zwar dort, wo Herzens­ brecher ihr Spiel spielen und Gefallene ihre Wunden lecken: in der Bar.


Es lesen: Dominique Lüdi und Michael Buseke
Auftragstext: Katharina Tanner
• Einladungskarte (PDF, 927 KB)
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01. November 2011
Heimsuchungen
... vom Umgang mit Glück und Unglück

Brockenhaus Germanier
Beschreibungstext

Planen, Vorausschauen, Organisieren? Immer wieder geschehen wichtige Dinge im Leben ohne unser Zutun, das Schicksal schlägt zu, doch was daraus wird, liegt oft in der Hand des Einzelnen. Die Literatur ist voll von schicksalsträchtigen Ereignissen und dem immer wieder überraschenden Umgang der Menschen mit diesen. So gibt es Glück im Unglück, und so manches vermeintliche Glück hat den Einen oder Anderen schon in eine Krise gestürzt.
An diesem Abend präsentieren Ihnen die Schauspieler Franziska von Arx und Domenico Pecoraia Texte zum rätselhaften Wesen des Schicksals und seinen mannigfaltigen Varianten. Ob Liebesgeschichten, politische Ereignisse, überraschende Nachrichten oder grosse Abschiede: umgeben von gebrauchten Gegenständen und benutztem Mobiliar als Zeugnisse gelebter Geschichten, unternehmen wir im Brockenhaus Germanier literarische Reisen zum Thema Heimsuchungen – und zu dem, was die Menschen daraus machen.


Es lesen: Franziska von Arx und Domenico Pecoraia
• Einladungskarte (PDF, 1.5 MB)

09. Juni 2011
Matchpoint
... von der Erotik des entscheidenden Augenblicks

Tennisclub Schaffhauserrheinweg
Beschreibungstext

Manchmal konzentriert sich alles auf einen Augenblick – auf den Moment, der über Sieg oder Niederlage entscheidet, über die grosse Liebe oder den abgrundtiefen Kummer, über Leben und Tod. Dann schlägt die Stunde der Wahrheit, und alles hängt von der einen Antwort ab, von dem einen Blick, von diesem Aufschlag oder jener Entscheidung. Die einen zaudern und zögern, andere verlieren die Nerven, dritte sind entschlossen und kaltblütig.
An der ersten Veranstaltung zum Jahresthema 2011 «Siege und Niederlagen» lesen die Schauspieler Raphael Bachmann und Ute Sengebusch Texte zur «Erotik des entscheidenden Augenblicks». Im Tennisclub­ haus am Rhein zeigt sich, wer den Matchpoint für sich verbuchen kann.

Unterstützt durch den Fachausschuss Literatur BS/BL und die Christoph Merian Stiftung.


Es lesen: Raphael Bachmann und Ute Sengebusch
• Einladungskarte (PDF, 1.5 MB)
2010: Jahresmotto «Auf den Leib geschrieben»

28. Oktober 2010
makellos
...Vom Wahn und Sinn der Vollkommenheit

Kosmetiksalon Helga Koeninger
Beschreibungstext

In unserer dritten und letzten Veranstaltung zum Jahresthema 2010 ‹Auf den Leib geschrieben› steht die „Makellosigkeit“ im Zentrum. Wir laden Sie dazu ein, im Kosmetiksalon von Helga Koeninger Texten zu lauschen, in denen sich alles um die Vollkommenheit dreht. Was heisst eigentlich Schönheit und wo führt der Wunsch nach „Makellosigkeit“ hin? Eine spannende Frage, auf die die Literatur sehr unterschiedlich zu antworten weiss. Sie hören Texte u.a. von Theodor Herzl, Gottfried Keller, E.T.A. Hoffmann, Gottfried Keller, Ebba D. Drolshagen – und Dominik Bernet.
Der Schweizer Autor ist unser Gast und wird seinen eigens für diesen Abend verfassten Text präsentieren, indem es um Leihmutterschaft, den perfekten pränatalen Körper und das Ideal der Makellosigkeit geht – ein Ideal, das in diesem Fall zur Psychose auswächst.


Auftragstext: Dominik Bernet
• Einladungskarte (PDF, 596 KB)
• Auftragstext für diese Veranstaltung (PDF, 162 KB)

09. Juni 2010
hüllenlos
...von den Kräften des Verborgenen

Sonnenbad St. Margarethen
Beschreibungstext

Kleider sind Hüllen. Als um 1900 die Nacktheit als Teil eines neuen Körperverständnisses entdeckt wurde, führte dies zu heftigsten Debatten ideologischer, sittlicher und kultureller Art. Was geschieht, wenn Hüllen fallen? Unsere zweite Veranstaltung zum Thema «Auf den Leib geschreiben» widmet sich dem Verborgenen und Verbergenden – im eigentlichen wie im übertragenen Sinne. Ort des Geschehens ist das 1903 eröffnete Sonnenbad auf dem Margarethenhügel. Von dort geniessen Sie einen freizügigen Blick auf Basel.


Es lesen: Claire Guerrier und Raphael Bachmann
• Einladungskarte (PDF, 1.5 MB)

21. März 2010
furchtlos
...vom Klingenkreuzen und Wortgefechten

Fechtclub Basel
Beschreibungstext

Verkleidet, begehrt und entkleidet, versehrt und verlassen, präsentiert und vergessen – Körper erzählen Geschichten. Das Literarische Forum Basel stellt das Jahr unter das Motto «Auf den Leib geschrieben» und inszeniert poetische Texte rund um den Körper. In der Veranstaltung «furchtlos» stehen Duelle im Mittelpunkt – ganz handfeste und dialogische. Sie hören Texte, in denen mit Klingen und Worten gefochten wird.


Es lesen: Lea Schmocker und Thomas Douglas
Mit Fecht-Impressionen
• Einladungskarte (PDF, 189 KB)
2009: Jahresmotto «Von Träumen und Albträumen»

22. September 2009
Morgenrot
...von politischen Utopien und ihren Folgen

Grossratssaal
Beschreibungstext

Es gibt ein Land, das es (noch?) nicht gibt: Utopia. Der Traum von einer besseren und schöneren Welt wird immer wieder neu geträumt. Angefangen bei der französischen Revolution von 1789 bis zum Zusammenbruch des Sozialismus in Osteuropa.
Am letzten Abend zum Jahresmotto ‹Von Träumen und Albträumen› lesen Ute Sengebusch und Raphael Bachmann Texte von politischen Aufbrüchen und privaten Einsichten, von revolutionären Räuschen und dem zuweilen bösen Erwachen danach.
Zum dritten Mal findet beim Literarischen Forum Basel zudem eine Ur-Lesung statt: Die Schweizer Dramatikerin Mirjam Neidhart präsentiert ihren eigens für diesen Abend verfassten Text.


Lesung: Ute Sengebusch und Raphael Bachmann
Auftragstext: Mirjam Neidhart
Begrüssung: Dr. Guy Morin, Regierungspräsident
Revolutionäre Lieder: Chor Syndicats, Muttenz, unter der Leitung von Georg Hausamann
• Einladungskarte (PDF, 914 KB)
• Auftragstext für diese Veranstaltung (PDF, 173 KB)

23. Juni 2009
Rausch
...von der Lust, sich zu verlieren

Pharmazie-Historisches Museum
Beschreibungstext

Wie verlockend und wie bedrohlich zugleich ist doch der Wunsch, die Zügel der Vernunft fahren zu lassen! Sich selbst und die Welt in einem anderen Zustand zu erleben, einmal, öfters, immer … Der Philosoph Kostis Papajorgis bringt es auf den Punkt: «Der Rausch feiert die Ausnahme, die der Regel spottet, und kultiviert gleichzeitig eine Krankheit – wahrscheinlich die einzige Krankheit, die sich nicht nach Genesung sehnt.»
Unsere zweite Veranstaltung zum Jahresthema ‹Von Träumen und Albträumen› widmet sich der Vielfalt der Räusche. Es wird über den Durst getrunken, Adrenalin ausgeschüttet, der letzte Groschen verspielt, bis zum Umfallen getanzt und nicht nur Tabak geraucht. Davon berichten die Texte faszinierter und kritischer Schreibender.
In diesen Reigen reiht sich die Berner Autorin Marianne Freidig mit einem ganz aktuellen Rausch-Beitrag ein: Wir dürfen Ihnen zum zweiten Mal einen Auftragstext präsentieren. Darauf stossen wir an!


Lesung: Dominique Lüdi und Thomas Douglas
Auftragstext: Marianne Freidig
Eine Kooperation mit dem Pharmazie-Historischen Museum
• Einladungskarte (PDF, 1.1 MB)
• Auftragstext für diese Veranstaltung (PDF, 153 KB)

16. März 2009
Herzsprünge
…oder vom Unglück, glücklich zu sein

Atrio Vulcanelli, Erlenmatte
Beschreibungstext

Ob Liebesrausch oder Liebessehnsucht, ob Eheglück oder Treuebruch: Die Liebe ist das Glück der Welt, schreibt D.H. Lawrence. Doch was für ein Glück ist damit gemeint?
Seine dritte Saison mit thematischen Lesungen beginnt das Literarische Forum mit dem Jahresmotto «Von Träumen und Albträumen» – was läge da näher als die Liebe mit all ihren Höhen und Tiefen? Ihr widmet sich die Veranstaltung zum Frühlingsbeginn mit schrägen und schönen Texten – umspielt von amourösen Melodien und verfeinert mit auserlesenen «amour-bouches» – von Isabel Allende, Corinna Bille, Sarah Kane, Anaïs Nin, Iris und Peter von Roten, Robert Walser u.a.

Klavier: Cécile Arnold, Gesang: Barbara Schläpfer
Es lesen: Claire Guerrier und Raphael Bachmann


Lesung: Claire Guerrier und Raphael Bachmann
Gesang: Barbara Schläpfer, Klavier Cécile Arnold
• Einladungskarte (PDF, 754 KB)
2008: Jahresmotto «Phobien und andere Annehmlichkeiten»

16. November 2008
Teufelswerk
Papiermühlemuseum
Beschreibungstext

Ob aufklärerisch oder umstürzlerisch, blasphemisch oder erotisch, populär oder elitär: Wo moralische, politische oder religiöse Pfründen verteidigt werden, grassiert die Phobie vor Büchern und ihren AutorInnen. Die Schriften landen auf dem Index oder im Giftschrank, werden zensiert, verboten oder verbrannt. Und wirken erst recht weiter. Die vierte Veranstaltung zum Jahresthema ‹Phobien und andere Annehmlichkeiten› widmet sich der Bücherphobie – mit Texten aus «gefährlichen» und verfemten Büchern sowie deren Widerhall in Streitschriften, Gutachten und Kritiken.
Zum ersten Mal präsentiert das Literarische Forum Basel auch eine Urlesung! Im zweiten Teil des Abends hören wir einen eigens für diese Veranstaltung verfassten Text des Autors Armin Senser.
Armin Senser wurde 1964 in Biel geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Linguistik an der Universität Bern. Seit 1998 lebt er in Berlin. Heute ist Armin Senser neben seiner Arbeit als Lyriker auch als Übersetzer, Dramatiker und Essayist tätig. Sein erster Gedichtband «Grosses Erwachen» erschien 1999. 2003 gab er zusammen mit Reto Sorg und Andreas Paschedag die Anthologie «Junge Literatur der deutschsprachigen Schweiz» heraus und veröffentlichte den Lyrikband «Jahrhundert der Ruhe». In seinem 2007 erschienenen Gedichtband «Kalte Kriege» blickt er voller Ironie auf das gerade angebrochene Jahrtausend. Für seine Werke erhielt Senser zahlreiche Preise und Auszeichnungen.


Lesung: Dominique Lüdi und Michael Buseke
Auftragstext: Armin Senser
Eine Kooperation mit dem Forum für Zeitfragen und buch08 | Literaturfestival Basel
• Einladungskarte (PDF, 889 KB)
• Auftragstext für diese Veranstaltung (PDF, 190 KB)

19. September 2008
Fremd
Wartesaal 1. Klasse im französischen Teil des Bahnhofs SBB
Beschreibungstext

In der dritten Lesung zum Jahresthema «Phobien und andere Annehmlichkeiten» geht es ums Fremd-Sein – die Angst davor, die Ausgrenzung des Fremden oder auch dessen Zähmung zum Gast. Und um seine Relativität: Wann ist jemand fremd? Der Zürcher in Basel, der Schweizer in Kalkutta, der Inder in der Novartis? Ich mir selbst?
Mit Texten von Karl Valentin, Gael Roth, Feridun Zaimoglu, Tajjiib Salich, Abdelrachman Munif und Salim Alafenisch geht dieser Abend unbekümmert über nationale und kontinentale Grenzen und bietet literarische Ausflüge zwischen Exotismus, Xenophobie und Gastfreundschaft.

Es lesen: Nicole Coulibaly und Ladislaus Löliger


Lesung: Nicole Coulibaly und Ladislaus Löliger
• Einladungskarte (PDF, 744 KB)

14. Juni 2008
Unterbasel
Lindenturm-Quelle
Beschreibungstext

Nach \"Höhenangst\" in Basels höchstem Gebäude gehen wir in unserer nächsten Veranstaltung zum Thema \"Phobien und andere Annehmlichkeiten\" in die Tiefe und laden Sie ein, eine Welt unter der Welt zu entdecken.

Unter dem Asphalt liegt eine zweite, unsichtbare Stadt, dunkel, feucht und unheimlich. Nichts für Menschen mit Klaustrophobie. Denn dort stinkt, rauscht, tröpfelt, kreucht und fleucht es, dort finden aber auch Ausgestossene, Entflohene oder Ausgestiegene Zuflucht. Erzählt wird vom Weg nach unten und wieder hinauf, von ungewöhnlichen Dingen, die da schwimmen, von abenteuerlichen, nicht immer erfolgreichen Fluchten, von legendären Bewohnern der Kanalisation, von ganzen Dörfern unter der Stadt. Wir leuchten diese verborgene Welt aus mit Texten von Julio Cortázar, Hansjörg Schneider, Victor Hugo, Colum McCann u.a.


Lesung: Barbara Lotzmann und Jürgen Stössinger
• Einladungskarte (PDF, 719 KB)

29. Februar 2008
Höhenangst
Bar Rouge
Beschreibungstext

In der Bar Rouge, Basels höchstem Gebäude, ist die Sicht auf die Welt alles andere als prosaisch. Zum Auftakt unserer Lese-Saison 2008, die wir den „Phobien und anderen Annehmlichkeiten“ widmen, laden wir Sie in die Bar über Basels Himmel ein: Thema dieses Abends wird, der Ort legt es nahe, die "Höhenangst" sein. Von Bergsteigerinnen und solchen, die es werden wollen, vom Fliegen und von der Angst, am Boden zu bleiben. Ein literarischer Höhenflug mit Texten von Ludwig Hohl, Annemarie Schwarzenbach, Martin Suter u.a.
Es lesen: Sybille Burkart und Klaus Brömmelmeier


Lesung: Sibylle Burkard und Klaus Brömmelmeier
• Einladungskarte (PDF, 758 KB)
2007: Jahresmotto «Literatur am Rhein»

01. Dezember 2007
Unterwegs
Eine literarische Expedition auf dem Rhein
Beschreibungstext

Den Anker lichten, auf grosse Fahrt gehen, stromabwärts, auf den Weltmeeren – bei diesen Worten erwachen Sehnsüchte nach Ferne und Abenteuer, nach Auf- und Ausbruch zu neuen Ufern. Auch wenn die ganze Welt kartografiert ist, ist sie doch für jedes Individuum geo- und biografisch voll weisser Flecke. Jede Reise wird zur Entdeckungsreise ins Ungewisse der eigenen Existenz.
Anlässlich unserer letzten Veranstaltung zu Literatur auf und am Rhein, laden wir Sie zu einer literarischen Expedition mit klassischen und zeitgenössischen Texten ein.


Es lesen: Cathrin Störmer, Tino Krattiger
Eine Kooperation mit der Basler Personenschifffahrt
• Einladungskarte (PDF, 137 KB)

07. September 2007
Hafengeschichten am Ostquai
Ostquai, Hafenstrasse 25
Beschreibungstext

Vom Meer kommend, ist es der Ort, an dem man wieder festen Boden unter die Füsse bekommt. Vom Land aus gesehen, schwankt der Boden hier schon bedenklich: der Hafen, Ort der Ankunft, der Abreise und des Zwischenstopps, Ort der Hoffnung, der Arbeit und der Liebe. Wir entführen Sie mit Jean-Claude Izzo, W.G. Sebald, Eva Hofmann, Pierre Loti, Jürg Federspiel u.a. in diese Welt voller literarischer Figuren, eine Welt, die im Hafen Basel für einen Abend vor Anker liegt.
Eine ihrer herausragenden Gestalten, „Querelle“ von Jean Genet, wird im Anschluss an die Lesung in dem gleichnamigen Film von R.W. Fassbinder gezeigt.
Ab 18.00h besteht die Möglichkeit, im Restaurant „Zum rostigen Anker“ am Ostquai zu Abend zu essen.


Lesung: Nicole Coulibaly und Julius Griesenberg
Moderation: Martin Zingg
Eine Kooperation mit dem neuen kino basel
• Einladungskarte (PDF, 189 KB)

22. Juni 2007
Sommerfrische
Rheinbad St. Johann
Beschreibungstext

Umtrunk 20.00 Uhr, szenische Lesung 20.30 Uhr
Reservation: Buchhandlung Annemarie Pfister, Petersgraben 18, Tel. 061 261 75 02
Eintritt: CHF 20 / 15

Ostsee, Krim, Rimini: Auf dem Holzsteg des Badhysli, im milden Dämmerlicht und mit Blick auf vorbeifahrende Frachter, setzen die Schauspielerin Gina Durler und der Schauspieler Matthias Grupp Texte rund um die Sommerfrische von Hugo von Hofmannsthal, Federico Fellini, Bert Brecht, Olga Frey, Anton Tchechov u.a. in Szene.

Der Badhysli-Kiosk verkauft vor und nach der Lesung sommerfrische Salate.


Spiel: Gina Durler und Matthias Grupp
• Einladungskarte (PDF, 1.5 MB)

Seit 2007 präsentiert sich das Literarische Forum Basel mit neuen Ideen und in neuer Besetzung. Genaueres erfahren Sie unter «Über uns».
Hier ein Überblick über unsere früheren Veranstaltungen:

2006
Roger Monnerat (CH)
Jon Kalman Stefansson mit Kristof Magnusson (Island)
Andreas Münzner (CH)
Sandra Hughes (CH)
Jørn Riel (DK)
Lukas Bärfuss (CH)
Jon Fosse (N)
Annette Mingels (D/CH)
Alois Bischof (CH), Marie-Luise Scherer (D)
2005
Al Imfeld und Remi Raji/Nigeria, mit Kristin T. Schnider
Sigrid Damm, D, «Das Leben des Friedrich Schiller»
Agota Kristof, H/CH, «Die Analphabetin» («L’analphabète»)
Ruth Schweikert, CH, «Ohio»
Memo Anjel, Kol, «Das meschuggene Jahr»
Dimitré Dinev, Bulg; Lars Gustafsson, S
Jakob Hein, D, «Vielleicht ist es sogar schön»
Klaus Merz, CH, «Los»
Gewächshauslesung im Victoria-Haus des Botanischen Gartens Basel
Terézia Mora, H/D, «Alle Tage»
2004
Ulla Hahn, D, «Unscharfe Bilder»
Nicole Müller, CH, «Kaufen! Ein Warenhausroman»
Markus Werner, CH, «Am Hang»
Literarischer Stadtrundgang mit Martina Kuoni
Christoph Ransmayr, A, "Die Schrecken des Eises und der Finsternis"
«Aphorismus! Ein Abend zur literarischen Kürzestform» mit Nikolaus Cybinski, D, Andreas Neeser, CH, Ernst Reinhardt, CH, Heinrich Wiesner, CH
Verena Stössinger, CH, «Spielzeit Nummer zwölf»
2003
Melitta Breznik, A/CH, «Das Umstellformat»
Wolfgang Hilbig, D, «Das Provisorium», «Bilder vom Erzählen» und Gedichte
Judith Hermann, D, «Nichts als Gespenster»
«Europa erzählt nicht ohne uns», Podiumsgespräch mit LiteraturübersetzerInnen:
Ulrich Blumenbach, Hartmut Fähndrich, Ragni Maria Gschwend, Mevina Puorger, Yla Margrit von Dach
Andreas Neeser, CH, «Tote Winkel»
Peter Hamm, D, «Der schwermütige Spieler – Peter Handke» Film und Gespräch
Erwin Koch, CH, «Sara tanzt»
Stefan Keller und Joseph Spring, CH und AUS, «Die Rückkehr. Josef Sprungs Geschichte»
Birgit Vanderbeke, D, «Geld oder Leben»
Kerstin Hensel, D, «Im Spinnhaus»
Herta Müller, D, «Der König verneigt sich und tötet»
2002
Christoph Simon, CH, «Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen»
Klaus Merz, CH, «Adams Kostüm»
Festival Text & Musik: Raphael Urweider, Jan Lurvink, Christian Sutter, Beat Sterchi, Adi Blum, Jurczok 1001, Melinda Nadj Abonji
Daniel de Roulet, CH, «Blaugrau»
Svetlana Geier erzählt von ihren literarischen Übersetzungen aus dem Russischen
Ingeborg Kaiser, CH, «Róza und die Wölfe»
Monika Maron, D, «Endmoränen»
Markus Ramseier, CH, «Wie küsst man einen Engel?»
2001
Alissa Walser, D, «Die kleinere Hälfte der Welt»
Nadine Hostettler, CH, «Fräulein Matter verliebt sich»
Alois Bischof, CH, «Das Verhängnis»
W.G. Sebald, D/GB, «Austerlitz»
Martin Roda Becher, CH, «Dauergäste. Meine Familiengeschichte»
Lyrik-Abend mit Gedichten aus «Warenmuster, blühend» mit Alexandra Stäheli, Florian Vetsch, Beat Brechbühl, Anne Blonstein, Heinz D. Heisl, Peter Weber, Kathy Zarnegin